Coming Soon: Etwas Besonderes reift heran
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Etwas über Whisky - Die wichtigsten Fragen kurz erklärt
- Was ist der Unterschied zwischen "Whisky" und "Whiskey"?
Der Hauptunterschied zwischen Whisky (ohne „e“) und Whiskey (mit „e“) liegt in der Herkunft, Tradition und Schreibweise. Als Faustregel gilt: „Whiskey“ mit „e“ kommt meist aus Irland oder den USA, während „Whisky“ ohne „e“ aus Schottland, Kanada oder Japan stammt. Historisch führten irische Brenner das „e“ ein, um sich von schottischen Produkten abzugrenzen.
- Welche Sorten von Whisky gibt es?
Whisky gibt es in zahlreichen Sorten, die sich vor allem durch Herkunft, Herstellung (Destillation) Getreidezusammensetzung sowie Reifung unterscheiden:
Schottischer Whisky (Scotch)
Scotch Whisky muss in Schottland hergestellt werden, mindestens drei Jahre in Eichenfässern reifen und ab 40 % Vol. abgefüllt sein.
Varianten sind:
- Single Malt Whisky: Wird in einer einzigen Brennerei ausschließlich aus gemälzter Gerste hergestellt.
- Blended Whisky: Ein Verschnitt aus einer oder mehreren Malt-Destillerien und einer oder mehreren Grain-Destillerien.
- Grain Whisky: Wird oft aus ungemälztem Getreide (Mais, Weizen) hergestellt und ist meist milder, mit einem höheren Alkoholanteil bei der Destillation.
Irischer Whiskey
Irish Whiskey ist bekannt für seine dreifache Destillation, milden und weichen Geschmack sowie fruchtige Noten.
Varianten sind:
- Single Pot Still: Traditionell aus gemälzter und ungemälzter Gerste.
- Single Malt: Ähnlich wie Scotch, aber meist ohne Torfrauch.
- Blended Irish Whiskey: Mischung aus Malt und Grain Whiskey.
Amerikanischer Whiskey
Varianten sind:
- Bourbon: Mind. 51% Mais, süsslich und würzig, in neuen Eichenfässer gereift.
- Rye Whiskey: Mind. 51% Roggen, würziger und trockener als Bourbon.
- Tennessee Whiskey: Ähnlich wie Bourbon, aber zusätzlich durch Holzkohle gefiltert.
Weitere Internationale Varianten
- Japanischer Whisky: Oft inspiriert von Scotch, sehr fein und ausgewogen, mit subtilen Aromen.
- Kanadischer Whisky: Meist leichter, oft aus Roggen, weich und mild.
- Andere Länder: Auch Indien, Taiwan oder Australien produzieren zunehmend hochwertige Whiskys.
- Welche Whisky-Regionen gibt es in Schottland?
Schottland wird offiziell in fünf Haupt-Whiskyregionen unterteilt: Highlands, Lowlands, Speyside, Islay und die Islands. Meistens wird auch Campbeltown als eigene Region gezählt. Jede Region hat charakteristische Stile: Die Highlands sind vielfältig, die Lowlands oft leichter, die Islands maritimer, Speyside fruchtiger und Islay torfig-rauchig.
Highlands
Die größte Region mit großer stilistischer Vielfalt.
Lowlands
Der südliche Teil um Edinburgh und Glasgow, oft mit leichteren, grasigen Whiskys.
Speyside
Eine Unterregion der Highlands, bekannt für fruchtige, süße Whiskys.
Islay
Berühmt für intensive, rauchige und torfige Whiskys.
Islands
Bezieht die umliegenden Inseln ein.
Campbeltown
Eine kleine, historische Region an der Westküste, die früher ein Zentrum war.
- Was gibt es für Whiskyfass-Arten?
Whiskyfässer prägen maßgeblich das Aroma sowie die Farbe des Whiskys. Sie sind meist aus amerikanischer Weißeiche (Vanille/Karamell) oder europäischer Eiche (Würze/Tannine) gefertigt. Kleinere Fässer beschleunigen die Reifung, während große Fässer eine langsamere Alterung ermöglichen. Die häufigsten Typen sind Ex-Bourbon-Barrels , Sherry-Butts und Hogsheads. Daneben gibt es Spezialfässer für Finishes, wie Portwein, Rum, Madeira oder Sauternes.
Häufige Fässer sind:
- Ex-Bourbon Barrel (ca. 200 Liter): Das Standardfass in Schottland, oft aus amerikanischer Weißeiche, verleiht süße Vanille- und Karamellnoten
- Sherry Butt (ca. 500 Liter): Meist aus europäischer Eiche, bringt dunkle Früchte, Trockenfrüchte und würzige Noten in den Whisky.
- Hogshead (225 - 250 Liter): Ein aus Dauben von Bourbon-Fässern umgebautes, größeres Fass, häufig für die Hauptreifung genutzt.
- Port Pipe (ca. 500-600 Liter): Langgezogene Fässer, die für ein Finish mit süßen, beerenartigen Aromen genutzt werden.
- Barrique (225-300 Liter): Französische Weinfässer, die dem Whisky oft elegante, weinige Noten verleihen.
- Quarter Cask (50-125 Liter): Kleine Fässer, die durch den hohen Anteil an Holzoberfläche zum Inhalt zu einer schnelleren Reifung führen.
- Virgin Oak / Spezialfässer: Neue, unbenutzte Fässer (Virgin Oak) oder Exoten wie Rum-, Cognac- oder Calvadosfässer für spezielle Aromenprofile.
Kleinere Fässer haben eine größere Holzoberfläche im Verhältnis zum Volumen, was zu einer schnelleren Aromenabgabe führt.